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gs:w:1990

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 [{{ gs:​w:​gs_w1990-3.png?​380|TSC Turnier 1990 Sven Ottke -Dirk Eigenbrodt, ​ mit Ringrichter Konrads}}] [{{ gs:​w:​gs_w1990-3.png?​380|TSC Turnier 1990 Sven Ottke -Dirk Eigenbrodt, ​ mit Ringrichter Konrads}}]
-Der Höhepunkt im Boxsport auf deutschen Boden stellten die Wettkämpfe zum IV.Challenger-Cup in Berlin dar, bei  dem sich die besten Boxer der Welt  vorstellten. Dabei gab es eine nicht unumstrittene Neuerung, die fünfmal 2 Minuten Wettkampfzeit und die Wertung mit dem Boxcomputer. Die Rundenzeiten waren ein Streitpunkt,​ denn ging es um die Möglichkeiten einer  größeren Werbeeinblendung oder um den Schutz der Aktiven? Der Weltverband war auf der Suche nach den besten Lösungen. In den Finalkampf konnte Ottke im Mittelgewicht einen unangefochtenen Sieg über Lentz (Dänemark) erringen und  Teuchert musste sich im Schwergewicht dem besseren Savon aus Kuba beugen. ​ Anders dagegen beim Chemiepokal in Halle, hier stellte der DABV im Halb- und Schwergewicht mit Michalczewski und Teuchert die Sieger.+Der Höhepunkt im Boxsport auf deutschen Boden stellten die Wettkämpfe zum IV.Challenger-Cup in Berlin dar, bei  dem sich die besten Boxer der Welt  vorstellten. Dabei gab es eine nicht unumstrittene Neuerung, die fünfmal 2 Minuten Wettkampfzeit und die Wertung mit dem Boxcomputer. Die Rundenzeiten waren ein Streitpunkt,​ denn ging es um die Möglichkeiten einer  größeren Werbeeinblendung oder um den Schutz der Aktiven? Der Weltverband war auf der Suche nach den besten Lösungen. ​ 
 +In den Finalkampf konnte Ottke im Mittelgewicht einen unangefochtenen Sieg über Lentz (Dänemark) erringen und  Teuchert musste sich im Schwergewicht dem besseren Savon aus Kuba beugen. ​ Anders dagegen beim Chemiepokal in Halle, hier stellte der DABV im Halb- und Schwergewicht mit Michalczewski und Teuchert die Sieger.
 Bereitz zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass sich viele Bundesligaclubs Kämpfer aus  dem  nicht mehr über volle Autorität verfügenden ​ DBV holen. Im Boxsport war zu lesen:“ …50 DDR-Boxer für unsere Klubs…registriert...“ ((Boxsport13/​1990,​ S. 9)). Bereitz zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass sich viele Bundesligaclubs Kämpfer aus  dem  nicht mehr über volle Autorität verfügenden ​ DBV holen. Im Boxsport war zu lesen:“ …50 DDR-Boxer für unsere Klubs…registriert...“ ((Boxsport13/​1990,​ S. 9)).
  
-Die Jugendmeisterschaften ​ vom 28.-30.04 in Celle gewannen folgende Kämpfer: ​Krane/BC Wangen, Szikura/ASV Wuppertal, Thoma/DJK Rosenheim, Edis/MBB Augsburg, Rosenow/​Polizei-SV Berlin, Brors/​Polizei SV Duisburg, Oleksy/KS Lüneburg, Kumschlies/​Solingen,​ Rölli/​Friedrichshafen,​ Kaminski/​Haselünne,​ Wertheimer/​KS Lüneburg, Tischler/​Polizei SV Berlin, Krumm/BC70 Wetzlar.+Die **Jugendmeisterschaften**  vom 28.-30.04 in Celle gewannen folgende Kämpfer: ​K**rane/BC Wangen, Szikura/ASV Wuppertal, Thoma/DJK Rosenheim, Edis/MBB Augsburg, Rosenow/​Polizei-SV Berlin, Brors/​Polizei SV Duisburg, Oleksy/KS Lüneburg, Kumschlies/​Solingen,​ Rölli/​Friedrichshafen,​ Kaminski/​Haselünne,​ Wertheimer/​KS Lüneburg, Tischler/​Polizei SV Berlin, Krumm/BC70 Wetzlar.**
 Den Titel bester Techniker erhielt der 1989er DDR Meister Brors, ​ der Boxen im Sportinternat erlernt hatte. Den Titel bester Techniker erhielt der 1989er DDR Meister Brors, ​ der Boxen im Sportinternat erlernt hatte.
  
-Herzogenrath-Kohlscheid war der Austragungsort für die 42. Deutschen Junioren-Meisterschaften,​ wo sich sehr gute  Kämpfer vorstellten. Die Sieger: Richardon/​BC Wangen, Ludwig/​Geislingen,​ Ruder/​Hockenheim,​ Frei/​Schwetzingen,​ Dollinger/​Sparta Flensburg, Morgenthaler/​BC Riegel, Üdema/ TV Papenburg, Golderew/ BC Zellerau, Th.Fischer/ WBR Bremerhaven,​ Drossel/BC Erle, Graf/​Waldhof Mannheim, W. Fischer/CSC Frankfurt.+Herzogenrath-Kohlscheid war der Austragungsort für die 42. Deutschen ​**Junioren-Meisterschaften,​** wo sich sehr gute  Kämpfer vorstellten. Die Sieger: ​**Richardon/​BC Wangen, Ludwig/​Geislingen,​ Ruder/​Hockenheim,​ Frei/​Schwetzingen,​ Dollinger/​Sparta Flensburg, Morgenthaler/​BC Riegel, Üdema/ TV Papenburg, Golderew/ BC Zellerau, Th.Fischer/ WBR Bremerhaven,​ Drossel/BC Erle, Graf/​Waldhof Mannheim, W. Fischer/CSC Frankfurt.**
  
 Anfang Juni deutete sich an, dass die Vereinigung beider Boxverbände schneller von der Politik gefordert wurde, als zu Jahresbeginn. Das erforderte für die geplante Deutschlandliga – sechs Vereine vom DABV und vier  vom DBV- Absprachen, um ein Ausbluten der Ost-Vereine zu verhindern. So sollten die bereits beim DABV gemeldeten Kämpfer auch weiterhin für ihren Verein starten können, aber die aktuellen Vertreter des DBV sollten keine Freigabe für Vereine in der BRD erhalten. Anfang Juni deutete sich an, dass die Vereinigung beider Boxverbände schneller von der Politik gefordert wurde, als zu Jahresbeginn. Das erforderte für die geplante Deutschlandliga – sechs Vereine vom DABV und vier  vom DBV- Absprachen, um ein Ausbluten der Ost-Vereine zu verhindern. So sollten die bereits beim DABV gemeldeten Kämpfer auch weiterhin für ihren Verein starten können, aber die aktuellen Vertreter des DBV sollten keine Freigabe für Vereine in der BRD erhalten.
 Unter der Sicht der kommenden Vereinigung sollte ein weiterer Bundestrainer eingesetzt werden. Aus den 15 Bewerbern, darunter erfahrene DDR-Trainer,​ erhielt der  in der BRD lebende ​ Shilagi den Vorzug. Unter der Sicht der kommenden Vereinigung sollte ein weiterer Bundestrainer eingesetzt werden. Aus den 15 Bewerbern, darunter erfahrene DDR-Trainer,​ erhielt der  in der BRD lebende ​ Shilagi den Vorzug.
  
-Eine gemeinsame Vorbereitung ​ der Junioren auf die Junioreneuropameisterschaften ​ in Usti stärkte die sportliche Zusammenarbeit und hatte auch erste  Erfolge durch den Sieg von Fischer im Superschwergewicht. Diese stellten sich  auch bei den Junioren –Weltmeisterschaften in Lima  durch die 3. Plätze von Halbweltergew. Morgenthaler und Fischer im Superschwergewicht ein.+Eine gemeinsame Vorbereitung ​ der Junioren auf die **Junioreneuropameisterschaften**  in Usti stärkte die sportliche Zusammenarbeit und hatte auch erste  Erfolge durch **den Sieg von Fischer** im Superschwergewicht. Diese stellten sich  auch bei den **Junioren –Weltmeisterschaften** in Lima  durch die **3. Plätze** von Halbweltergew. ​**Morgenthaler und Fischer** im Superschwergewicht ein. 
 Auch die DABV Meisterschaften in Hamburg waren durch den Vereinigungsstempel gezeichnet, denn viele der ehemaligen DDR Kämpfer prägten wesentlich das Niveau. Im  Finale standen sich gegenüber (vom Halbfliegengen- bis Superschwergewicht):​ Auch die DABV Meisterschaften in Hamburg waren durch den Vereinigungsstempel gezeichnet, denn viele der ehemaligen DDR Kämpfer prägten wesentlich das Niveau. Im  Finale standen sich gegenüber (vom Halbfliegengen- bis Superschwergewicht):​
-  Quast  und Joos+  Quast  und Joos
   Lexow und Soares   Lexow und Soares
   Vural und Müller   Vural und Müller
   Kosedowski und R.Breitbarth   Kosedowski und R.Breitbarth
-  Özcoban und Rostek+  Özcoban und Rostek
   Otto und Piseddu   Otto und Piseddu
   Löwe und Mattheis   Löwe und Mattheis
-  Berger und Doering+  Berger und Doering
   Ottke und Nieroba   Ottke und Nieroba
   Suetovius und Schobert   Suetovius und Schobert
   Teuchert und Stettinger   Teuchert und Stettinger
   Schnieders und Mloch   Schnieders und Mloch
-Das Auflösen des DBV und der Übergang der geschaffenen Landesverbände in den DABV war nicht nur eine politische, sondern vor allen auch eine leistungssportliche Entscheidung. Im Boxsport 31/1990, S. 5 schrieben Denz und Mittenzwei über den deutschen Boxsport. „Ende des DBV-Abschied von Erfolgen? und DABV: Maxi-Erfolg mit Mini-Aufwand“ Sie charakterisierten damit die unterschiedlichen Sportsysteme und die Stellung der Gesellschaft zum Sport (und der Jugend?). Am 7. Dezember gab es dann den Wettkampf ​ DABV – DBV, der 16: 8  endete. Je nachdem, was der Betrachter herausstellen will, lässt sich das Ergebnis interpretieren. Für die Verantwortlichen des Boxsports ging es aber vor allem um die Sichtung der Aktiven für die kommenden Aufgaben. In diesem „Vereinigungskampf“ standen sich gegenüber:+   
 +Das Auflösen des DBV und der Übergang der geschaffenen Landesverbände in den DABV war nicht nur eine politische, sondern vor allen auch eine leistungssportliche Entscheidung. Im Boxsport ​((31/1990, S. 5)) schrieben Denz und Mittenzwei über den deutschen Boxsport. „Ende des DBV-Abschied von Erfolgen? und DABV: Maxi-Erfolg mit Mini-Aufwand“ Sie charakterisierten damit die unterschiedlichen Sportsysteme und die Stellung der Gesellschaft zum Sport (und der Jugend?). Am 7. Dezember gab es dann den Wettkampf ​ DABV – DBV, der 16: 8  endete. Je nachdem, was der Betrachter herausstellen will, lässt sich das Ergebnis interpretieren. Für die Verantwortlichen des Boxsports ging es aber vor allem um die Sichtung der Aktiven für die kommenden Aufgaben. In diesem „Vereinigungskampf“ standen sich gegenüber:
  
   Quast (Ahlen) - Meukow(Schwerin)   Quast (Ahlen) - Meukow(Schwerin)
   Prosch (SC Berlin) - Stefanos (Schriesheim   Prosch (SC Berlin) - Stefanos (Schriesheim
-  Tews (Schwerin) - Vural (Herta Berlin)+  Tews (Schwerin) - Vural (Herta Berlin)
   Kosedowski(Flensburg - Hinz (Schwerin)   Kosedowski(Flensburg - Hinz (Schwerin)
-  Ozcoban( Vikt. Berlin) - Hildebrandt (SC Berlin)+  Ozcoban( Vikt. Berlin) - Hildebrandt (SC Berlin)
   Zülow (Schwerin) - Piseddu (Karlsruhe)   Zülow (Schwerin) - Piseddu (Karlsruhe)
   Otto (Ahlen) - Saeger (Schwerin)   Otto (Ahlen) - Saeger (Schwerin)
   Schenk (Spandau) - Schmidt (Schwerin)   Schenk (Spandau) - Schmidt (Schwerin)
-  Ottke (Spandau) - Schmitz (Schwerin)+  Ottke (Spandau) - Schmitz (Schwerin)
   Michalczewski (Leverkusen) - Th. May (Frankfurt/​O.)   Michalczewski (Leverkusen) - Th. May (Frankfurt/​O.)
   Lange (Schwerin) - Teuchert (Freiburg)   Lange (Schwerin) - Teuchert (Freiburg)
- Schnieders (Oldenburg) - Heydeck (SC Berlin)+  ​Schnieders (Oldenburg) - Heydeck (SC Berlin)
  
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gs/w/1990.txt · Zuletzt geändert: 2012/09/24 13:21 (Externe Bearbeitung)

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