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gs:w:1983

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gs:w:1983 [2010/11/16 22:38]
je
gs:w:1983 [2012/09/24 13:21] (aktuell)
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 ===== 1983 - Ein Jahr vor Olympia ===== ===== 1983 - Ein Jahr vor Olympia =====
  
-Die Auswertungen der Weltmeisterschaften in München mit der Nennung vieler Schwachstellen durch den Bundesleistungsausschuss (z.B.: Niveau der Fähigkeiten und Fertigkeiten unzureichend,​ geringer Bewegungsradius,​ unbefriedigendes Niveau und der allgemeinen und speziellen Kraft... ) führte ​ in vielen Ebenen zur Suche nach einem Ausweg. Es fanden sich Stimmen, die  eigene Turniere für Westeuropa – ohne die starken Boxer des Ostens – forderten. Andere sahen den unkontrollierten Abgang zum Berufsboxen als einen Weg, der verändert werden sollte, indem Berufsboxen und Amateursport in einem gemeinsamen Verband ​ arbeiteten. Nicht allein das fiel ins Auge, sondern auch die Enge der Terminplanung,​ die eine zielgerichtete Vorbereitung auf den Jahreshöhepunkt erschwerte. Der Länderkampf gegen Dänemark (Feder-,​Halbmittel- und Halbschwergewicht ​ doppelt besetzt) wurde  überlegen mit 4:20 gewonnen. Sechs Wochen später konnte die polnische Nationalstaffel mit 12:8 besiegt werden. Es folgte unmittelbar das Turnier in Usti mit einer breiten Teilnehmeranzahl. Die erkämpften acht Medaillen waren beachtlich. Anfang April begann ​ der Intercup in Berlin mit 24 Teilnehmern des DABV. Das war ein internationales Turnier, bei  dem aber viele Weltklasseathleten fehlten, denn diente hier der Boxsport als eine Art Testballon für den Stand der politischen Beziehungen um Berlin? +Die Auswertungen der Weltmeisterschaften in München mit der Nennung vieler Schwachstellen durch den Bundesleistungsausschuss (z.B.: Niveau der Fähigkeiten und Fertigkeiten unzureichend,​ geringer Bewegungsradius,​ unbefriedigendes Niveau und der allgemeinen und speziellen Kraft... ) führte ​ in vielen Ebenen zur Suche nach einem Ausweg. Es fanden sich Stimmen, die  eigene Turniere für Westeuropa – ohne die starken Boxer des Ostens – forderten. Andere sahen den unkontrollierten Abgang zum Berufsboxen als einen Weg, der verändert werden sollte, indem Berufsboxen und Amateursport in einem gemeinsamen Verband ​ arbeiteten. Nicht allein das fiel ins Auge, sondern auch die Enge der Terminplanung,​ die eine zielgerichtete Vorbereitung auf den Jahreshöhepunkt erschwerte. 
- +Der Länderkampf gegen Dänemark (Feder-,​Halbmittel- und Halbschwergewicht ​ doppelt besetzt) wurde  überlegen mit 4:20 gewonnen. Sechs Wochen später konnte die polnische Nationalstaffel mit 12:8 besiegt werden. Es folgte unmittelbar das Turnier in Usti mit einer breiten Teilnehmeranzahl. Die erkämpften acht Medaillen waren beachtlich. Anfang April begann ​ der Intercup in Berlin mit 24 Teilnehmern des DABV. Das war ein internationales Turnier, bei  dem aber viele Weltklasseathleten fehlten, denn diente hier der Boxsport als eine Art Testballon für den Stand der politischen Beziehungen um Berlin?  
-Das nutzte der  DABV und konnte so in acht Gewichtsklassen die Sieger stellen. Danach begann ein  intensives Training ​ als Vorbereitung auf die Reise nach Warna, dem Austragungsort der Europameisterschaften. Nach  der Prognose des Verbandes ​ war ein Finalkampf zu erwarten und zwei  oder drei Medaillen. Doch die Leistungen der Vorbereitungszeit konnten ​ nicht bestätigt werden. Von den 149 Kämpfern aus 19 Ländern war kein „Westeuropäer“ unter den Siegern. Auch für die Starter des DABV gab es keine Medaille. Die Ursachen waren vielseitig. Waren doch die Sportvereine mit ihren Terminen schwierig in die gesamte Planung einzuordnen. Aber Schwachstellen,​ wie die Anreise eines Kämpfers mit Übergewicht,​ prägten neben der fehlenden breiten internationalen Erfahrung das Ergebnis. Anders dagegen beim  Akropolis-Turnier. ​ Hier konnten die sechs Starter des DABV unter den  83 Kämpfern aus 11 Nationen einen 1. Platz durch H. Gertel und zweimal einen zweiten und   ​dritten Platz erkämpfen. Diese erfolgreiche Serie setzte sich  beim Balatonturnier fort, wo das  Sechserteam Medaillen durch Anton, Nieroba, Macht und Broll erkämpfte. Eine Bestätigung des leistungsorientierten Trainings erhielten die Sportler ​ bei den Kämpfen um die Militärweltmeisterschaft in Bangkok. Wenn auch kein Sieger gestellt werden konnte, gab es doch viermal den 2. Platz und auch dreimal Bronze. Erfolge waren beim Ostalb-Turnier zu registrieren. Das war eine gute Grundlage für den im September stattfindenden Länderkampf gegen die USA. Dieser ging zwar mit 13:11 verloren, doch mit einem Sieg hatte keiner gerechnet. ​ Hatte dieser Wettkampf doch eine neue Note bekommen, denn die Amerikaner starteten alle mit Kopfschutz, der in den folgenden Jahren bei allen Wettkämpfen zu tragen war, obwohl sich im DABV noch keiner für diese Sicherheitsmaßnahme aussprach. Mit vielen Starts bereiteten sich die Boxsportler vieler Vereine auf die Landesmeisterschaften und dann folgend über die Gruppenkämpfe auf die Deutsche Meisterschaften vor. Diese 61. Meisterschaft begann am 17.November in Köln. Den Titel erkämpften:​ (Halbfliegen-bis Superschwergewicht)+Das nutzte der  DABV und konnte so in acht Gewichtsklassen die Sieger stellen. ​ 
 +Danach begann ein  intensives Training ​ als Vorbereitung auf die Reise nach Warna, dem Austragungsort der **Europameisterschaften**. Nach  der Prognose des Verbandes ​ war ein Finalkampf zu erwarten und zwei  oder drei Medaillen. Doch die Leistungen der Vorbereitungszeit konnten ​ nicht bestätigt werden. Von den 149 Kämpfern aus 19 Ländern war kein „Westeuropäer“ unter den Siegern. Auch für die Starter des DABV gab es keine Medaille. Die Ursachen waren vielseitig. Waren doch die Sportvereine mit ihren Terminen schwierig in die gesamte Planung einzuordnen. Aber Schwachstellen,​ wie die Anreise eines Kämpfers mit Übergewicht,​ prägten neben der fehlenden breiten internationalen Erfahrung das Ergebnis. 
 +Anders dagegen beim ** Akropolis-Turnier**.  Hier konnten die sechs Starter des DABV unter den  83 Kämpfern aus 11 Nationen einen **1. Platz durch H. Gertel und zweimal einen zweiten und   ​dritten Platz** erkämpfen. Diese erfolgreiche Serie setzte sich  beim **Balatonturnier** fort, wo das  ​**Sechserteam Medaillen durch Anton, Nieroba, Macht und Broll** erkämpfte. 
 +Eine Bestätigung des leistungsorientierten Trainings erhielten die Sportler ​ bei den Kämpfen um die **Militärweltmeisterschaft** in Bangkok. Wenn auch kein Sieger gestellt werden konnte, gab es doch **viermal den 2. Platz und auch dreimal Bronze**. Erfolge waren beim Ostalb-Turnier zu registrieren. Das war eine gute Grundlage für den im September stattfindenden Länderkampf gegen die USA. Dieser ging zwar mit 13:11 verloren, doch mit einem Sieg hatte keiner gerechnet. ​ Hatte dieser Wettkampf doch eine neue Note bekommen, denn die Amerikaner starteten alle mit Kopfschutz, der in den folgenden Jahren bei allen Wettkämpfen zu tragen war, obwohl sich im DABV noch keiner für diese Sicherheitsmaßnahme aussprach. Mit vielen Starts bereiteten sich die Boxsportler vieler Vereine auf die Landesmeisterschaften und dann folgend über die Gruppenkämpfe auf die Deutsche Meisterschaften vor. Diese **61. Meisterschaft** begann am 17.November in Köln. Den Titel erkämpften:​ (Halbfliegen-bis Superschwergewicht)
   Dubielzig RSC-S. 2. Rd. über A. Metz   Dubielzig RSC-S. 2. Rd. über A. Metz
   Nießen 5:0 PS Sieg über Kamm   Nießen 5:0 PS Sieg über Kamm
   St. Gertel Aufgabe-S. 2. Rd. über B. Metz   St. Gertel Aufgabe-S. 2. Rd. über B. Metz
-  Niketta 3:2 PS  über  Hainzer +  Niketta 3:2 PS  über  Hainzer 
-  R. Gies 5:0 PS  über Borczuch+  R. Gies 5:0 PS  über Borczuch
   Junger RSC-S 2. Rd. über Buck   Junger RSC-S 2. Rd. über Buck
   Künzler 5:0  PS über H.Gertel   Künzler 5:0  PS über H.Gertel
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   Weinand K.o.Sieg 2. Rd. über Leuthner   Weinand K.o.Sieg 2. Rd. über Leuthner
   Bott RSC-S. 2. Rd. über Bäßler   Bott RSC-S. 2. Rd. über Bäßler
-  Gallwe 3:2 Ps  über Keller+  Gallwe 3:2 Ps  über Keller
   Husing RSC-S. 3. R. über Geuß   Husing RSC-S. 3. R. über Geuß
 In der Auswertung dieser Wettkämpfe ​ und mit Blick auf die Olympiade gab  es breite Kritik, da sich die Kämpfer zusehr auf Einzelschläge orientierten,​ aber der Welttrend Serien von Schlägen in allen Distanzen forderte. Welchen Stellenwert hatten diese Leistungen ​ aber im internationalen Vergleich? Eine Antwort dazu sollte ​ der Kampf der  Nationalmannschaft ​ gegen England ​ in Hull Anfang Dezember geben. Gab es bereits Schwierigkeiten beim Aufstellen der Mannschaft, so konnten die Leistungen nicht überzeugen und das Ergebnis von 16:6 entsprach dem Kampfverlauf. Nur die Brüder Gertel und Gies konnten einen Sieg erringen. Wenn es das Urteil „unentschieden“gegeben hätte, wäre die Bilanz doch noch etwas besser ausgefallen. Auch dieses Ergebnis führte zur Ansicht des Bundesleistungsausschusses , der zum gegenwärtigem Zeitpunkt keine Boxsportler zu Olympia entsenden wollte. In der Auswertung dieser Wettkämpfe ​ und mit Blick auf die Olympiade gab  es breite Kritik, da sich die Kämpfer zusehr auf Einzelschläge orientierten,​ aber der Welttrend Serien von Schlägen in allen Distanzen forderte. Welchen Stellenwert hatten diese Leistungen ​ aber im internationalen Vergleich? Eine Antwort dazu sollte ​ der Kampf der  Nationalmannschaft ​ gegen England ​ in Hull Anfang Dezember geben. Gab es bereits Schwierigkeiten beim Aufstellen der Mannschaft, so konnten die Leistungen nicht überzeugen und das Ergebnis von 16:6 entsprach dem Kampfverlauf. Nur die Brüder Gertel und Gies konnten einen Sieg erringen. Wenn es das Urteil „unentschieden“gegeben hätte, wäre die Bilanz doch noch etwas besser ausgefallen. Auch dieses Ergebnis führte zur Ansicht des Bundesleistungsausschusses , der zum gegenwärtigem Zeitpunkt keine Boxsportler zu Olympia entsenden wollte.
  
-Zum Jahresanfang bestimmen die  Mannschaftsmeisterschaften ​ das Boxgeschehen. In der I. Bundesliga ​ standen die Kämpfe ​ von Eichstätt gegen Mülheim und Korbach gegen Leverkusen auf dem Programm. ​ In der II. Bundesliga starten Velbert gegen CSC Frankfurt, Baden gegen NSF Berlin und AV Speyer gegen Flensburg. In der Oberliga traten Köln-Kalk gegen Hockenheim, Kaiserslautern gegen Ahlen und Berlin gegen Dachau an. Damit waren die Boxer alles Leistungsebenen in den Wettkampf eingebunden. Am Ende stellte die Mannschaft von Leverkusen den Sieger in der I. Bundesliga. ​ CSC Frankfurt, Velbert, Flensburg, Baden, NSF Berlin und der AV Speyer war die Rangfolge in der II. Bundesliga. In der Oberliga siegte der Boxring Berlin.+Zum Jahresanfang bestimmen die  Mannschaftsmeisterschaften ​ das Boxgeschehen. In der I. Bundesliga ​ standen die Kämpfe ​ von Eichstätt gegen Mülheim und Korbach gegen Leverkusen auf dem Programm. ​ In der II. Bundesliga starten Velbert gegen CSC Frankfurt, Baden gegen NSF Berlin und AV Speyer gegen Flensburg. 
 +In der Oberliga traten Köln-Kalk gegen Hockenheim, Kaiserslautern gegen Ahlen und Berlin gegen Dachau an. Damit waren die Boxer alles Leistungsebenen in den Wettkampf eingebunden. Am Ende stellte die Mannschaft von Leverkusen den Sieger in der I. Bundesliga. ​ CSC Frankfurt, Velbert, Flensburg, Baden, NSF Berlin und der AV Speyer war die Rangfolge in der II. Bundesliga. In der Oberliga siegte der Boxring Berlin.
  
 Aber bereits ab September standen die  neuen Kandidaten für die Mannschaftsmeisterschaften wieder ​ fest. Interessant war es zu beobachten, welche Boxer  die Vereine wechselten und auch welche Ausländer in die Kämpfe einbezogen waren. Aber bereits ab September standen die  neuen Kandidaten für die Mannschaftsmeisterschaften wieder ​ fest. Interessant war es zu beobachten, welche Boxer  die Vereine wechselten und auch welche Ausländer in die Kämpfe einbezogen waren.
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   Bonn 5:0-PS über Reiss   Bonn 5:0-PS über Reiss
   Kästner K.o. 1.Rd. über Weis   Kästner K.o. 1.Rd. über Weis
-  Neumann 3:2 PS  über Fellner+  Neumann 3:2 PS  über Fellner
   Mrozinski RSC 3. Rd. (Verl.) über Fischer   Mrozinski RSC 3. Rd. (Verl.) über Fischer
   Mager Disqu. Sieg über Weinand   Mager Disqu. Sieg über Weinand
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   Honhold K.o. 1. Rd. über Müller   Honhold K.o. 1. Rd. über Müller
 An dem eigentlichem Jahreshöhepunkt, ​ den Weltmeisterschaften der Junioren, konnte aber wegen Geldmangel kein Vertreter des DABV teilnehmen. Den Jahresabschluss bildete der Länderkampf in Polen, der mit 6:16 endete. Auch der zweite Start hatte das gleiche Ergebnis.  ​ An dem eigentlichem Jahreshöhepunkt, ​ den Weltmeisterschaften der Junioren, konnte aber wegen Geldmangel kein Vertreter des DABV teilnehmen. Den Jahresabschluss bildete der Länderkampf in Polen, der mit 6:16 endete. Auch der zweite Start hatte das gleiche Ergebnis.  ​
-Einen festen Stellenwert hatten ​ die Jugendmeisterschaften im Wettkampfkalender der Länder. Jedoch waren es  nicht immer breit ausgebildete Jugendliche,​ die  sich hier bei den Meisterschaften vorstellten. Dennoch setzen ​ Anfänger mit fünf Kämpfen, wie der Berliner Ottke bereits Achtungszeichen. Den Ausgang der Titelkämpfe beeinflussten sie aber nicht. Den Sieger und Meistertitel erkämpften sich  ab dem Papiergewicht A :  +Einen festen Stellenwert hatten ​ die **Jugendmeisterschaften** im Wettkampfkalender der Länder. Jedoch waren es  nicht immer breit ausgebildete Jugendliche,​ die  sich hier bei den Meisterschaften vorstellten. Dennoch setzen ​ Anfänger mit fünf Kämpfen, wie der Berliner Ottke bereits Achtungszeichen. Den Ausgang der Titelkämpfe beeinflussten sie aber nicht. Den Sieger und Meistertitel erkämpften sich  ab dem Papiergewicht A :  
-  Vries  5:0 PS  über Plössner+  Vries  5:0 PS  über Plössner
   MeilingerRSC 1. Rd. über Salis   MeilingerRSC 1. Rd. über Salis
   Besken RSC. 2. Rd. über Kreitz   Besken RSC. 2. Rd. über Kreitz
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   Parthenis 5:0 PS über Roßkopf   Parthenis 5:0 PS über Roßkopf
   Sucker 4:1 Ps über Koller   Sucker 4:1 Ps über Koller
-  Stickenreuther Aufg. -S 2. Rd.  über Bürger+  Stickenreuther Aufg.-S 2.Rd.  über Bürger
   Mieling RSC 1. Rd. über Dehn   Mieling RSC 1. Rd. über Dehn
   Unglaube Aufg. -S- 2. Rd. über Wernecke   Unglaube Aufg. -S- 2. Rd. über Wernecke
-  Fikara 5:0 PS  über Heinrich +  Fikara 5:0 PS  über Heinrich 
-  Fahnert RSC-S. 2. Rd.  über Schäfer+  Fahnert RSC-S. 2. Rd.  über Schäfer
 Zum Teil waren diese Jugendlichen bereits in ein Fördertraining einbezogen, obwohl nur wenige in den großen Vereinen trainierten. Zum Teil waren diese Jugendlichen bereits in ein Fördertraining einbezogen, obwohl nur wenige in den großen Vereinen trainierten.
  
 In den Vereinen gab es viele Bemühungen,​ internationale Wettkämpfe auszurichten. Dabei fiel es immer noch schwer, die Kampfkraft der Gegner vorher ​ richtig einzuschätzen. So startete eine Auswahl von Mittelengland in Bayern mit 13:15, Berlin Spandau gegen Budapest ​ mit 7:13 und 8: 10, Union Linz gegen Landshut ​ mit 4:14, Mülheim gegen eine Auswahl Usbekistans mit 6:10 und der Weseler BC gegen Algier mit 12:6. Dennoch waren diese Vergleiche ein Motor für die Werbung und für die Freundschaft der Sportler untereinander. In den Vereinen gab es viele Bemühungen,​ internationale Wettkämpfe auszurichten. Dabei fiel es immer noch schwer, die Kampfkraft der Gegner vorher ​ richtig einzuschätzen. So startete eine Auswahl von Mittelengland in Bayern mit 13:15, Berlin Spandau gegen Budapest ​ mit 7:13 und 8: 10, Union Linz gegen Landshut ​ mit 4:14, Mülheim gegen eine Auswahl Usbekistans mit 6:10 und der Weseler BC gegen Algier mit 12:6. Dennoch waren diese Vergleiche ein Motor für die Werbung und für die Freundschaft der Sportler untereinander.
  
-Immer noch problematisch war die optimale Eingliederung der Ausländer und ihrer Kinder. Besonders sichtbar wurde  das in Vereinen, die 12 Nationen im Trainingsraum vereinten aber nicht an allen Meisterschaften teilnehmen konnten. Doch dazu gab es regional unterschiedliche Ansätze zur Lösung. In vielen Vereinen überwogen ​ zum Teil die  Boxer ausländischer Herkunft.+Immer noch problematisch war die optimale Eingliederung der Ausländer und ihrer Kinder. Besonders sichtbar wurde  das in Vereinen, die 12 Nationen im Trainingsraum vereinten aber nicht an allen Meisterschaften teilnehmen konnten. Doch dazu gab es regional unterschiedliche Ansätze zur Lösung. In vielen Vereinen überwogen ​ zum Teil die  Boxer ausländischer Herkunft. ​Der Boxsport war bereits ein Vorbild für die Integration ausländischer Sportler!
 Das Problem des Übergangs von leistungsstarken Amateurboxern zu den Berufssportlern wurde mehr oder weniger diskutiert. ​ Anlass dafür waren die  Übertritte von Rocchigiani und Classen ins Profilager. Unkommentiert druckte der Boxsport eine Vereinbarung aus Österreich ab, weil es  auch innerhalb der Verbandsspitze ​ Vertreter gab, die für eine enge Zusammenarbeit ​ mit den Professionals eintraten. Aber um einen Bruch mit dem Weltverband zu vermeiden, wurden deren Regeln eingehalten. Das Problem des Übergangs von leistungsstarken Amateurboxern zu den Berufssportlern wurde mehr oder weniger diskutiert. ​ Anlass dafür waren die  Übertritte von Rocchigiani und Classen ins Profilager. Unkommentiert druckte der Boxsport eine Vereinbarung aus Österreich ab, weil es  auch innerhalb der Verbandsspitze ​ Vertreter gab, die für eine enge Zusammenarbeit ​ mit den Professionals eintraten. Aber um einen Bruch mit dem Weltverband zu vermeiden, wurden deren Regeln eingehalten.
 Wie in den vergangenen Jahren gab es auch wieder Angriffe gegen den Boxsport aber es fanden sich auch mehr Befürworter. Wie in den vergangenen Jahren gab es auch wieder Angriffe gegen den Boxsport aber es fanden sich auch mehr Befürworter.
gs/w/1983.txt · Zuletzt geändert: 2012/09/24 13:21 (Externe Bearbeitung)

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