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gs:w:1964

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gs:w:1964 [2010/11/16 22:13]
je
gs:w:1964 [2012/09/24 13:21] (aktuell)
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 Der Boxsport stand auch im Blickpunkt ​ der Politik. Damit verbesserten ​ sich die Möglichkeiten in den Fragen der Absicherung bei Verletzungen. Darüber hinaus verbesserten sich  auch die materiellen Bedingungen. ​ Der Boxsport stand auch im Blickpunkt ​ der Politik. Damit verbesserten ​ sich die Möglichkeiten in den Fragen der Absicherung bei Verletzungen. Darüber hinaus verbesserten sich  auch die materiellen Bedingungen. ​
  
-Große Anstrengungen unternahm der DABV unter der Leitung von Cheftrainer Sänger für die Vorbereitungen der Olympiade und der sechs Monate später folgenden Europameisterschaft. Es folgten intensive Schulungen ​ von Kleingruppen der Boxsportler in den Trainingszentren. Diese Lehrgänge fanden an den Wochenenden statt. So erhoffte sich  der Trainerstab eine schnelle Beseitigung der Fehler und eine individuelle Leistungsförderung. Für das Training im Heimatverein wurden „Hausaufgaben“ mitgegeben. Das ist eine umfangreiche Aufgabe, denn es waren 179 Boxsportler,​ eingeteilt in A- und B -Gruppen, erfasst, die für die Kernmannschaft zum Einsatz kommen könnten. Das waren in der Regel die Finalisten der Meisterschaft des vergangenen Jahres. Dazu erfolgte auch ein Appell ​   an die einzelnen Vereine, ihre Spitzenboxer ​ für höhere Aufgaben freizugeben und sie nicht für kleinere Einsätze zu sperren. Besonders intensive Schulungen erfolgten vor den Ost-West -Ausscheidungskämpfen für Olympia. Für die Athleten gab es Verpflichtungen,​ die das tägliche Training, das Führen eines Trainingsbuches,​ den Besuch aller Wochenendschulungen beinhaltete. Abgerundet wurde das durch  eine  allgemeine Formulierung,​ welche die Kämpfer verpflichtete,​ alles die Form beeinträchtigende ​ zu vermeiden. Das sollte sich bei den Deutschen Meisterschaften,​ das Finale fand am 18.April in München statt, auszahlen. Denn die  Sieger (vom Fliegengewicht aufwärts): Hans Freistadt aus Ludwigshafen,​ Horst Rascher aus Ulm, Manfred Maehs aus Berlin, Wolfgang Schmidt aus Mainz, Gerhard Dieter II aus Berlin, Dieter Kottysch aus  Hamburg, Paul Hogh aus Stuttgartt, Emil Schulz aus Kaiserslautern,​ Peter Gerber aus Bremen und Jürgen Blin aus Hamburg, erhielten den Olympiapass. Auch der Finalpartner war in die weitere Förderung einbezogen. Hinzu kamen noch Budde, Puzicka, H.-H. Dieter, Krenz und Huber.+Große Anstrengungen unternahm der DABV unter der Leitung von Cheftrainer Sänger für die Vorbereitungen der Olympiade und der sechs Monate später folgenden Europameisterschaft. Es folgten intensive Schulungen ​ von Kleingruppen der Boxsportler in den Trainingszentren. Diese Lehrgänge fanden an den Wochenenden statt. So erhoffte sich  der Trainerstab eine schnelle Beseitigung der Fehler und eine individuelle Leistungsförderung. Für das Training im Heimatverein wurden „Hausaufgaben“ mitgegeben. Das ist eine umfangreiche Aufgabe, denn es waren 179 Boxsportler,​ eingeteilt in A- und B -Gruppen, erfasst, die für die Kernmannschaft zum Einsatz kommen könnten. Das waren in der Regel die Finalisten der Meisterschaft des vergangenen Jahres. Dazu erfolgte auch ein Appell ​   an die einzelnen Vereine, ihre Spitzenboxer ​ für höhere Aufgaben freizugeben und sie nicht für kleinere Einsätze zu sperren. Besonders intensive Schulungen erfolgten vor den Ost-West -Ausscheidungskämpfen für Olympia. Für die Athleten gab es Verpflichtungen,​ die das tägliche Training, das Führen eines Trainingsbuches,​ den Besuch aller Wochenendschulungen beinhaltete. Abgerundet wurde das durch  eine  allgemeine Formulierung,​ welche die Kämpfer verpflichtete,​ alles die Form beeinträchtigende ​ zu vermeiden. Das sollte sich bei den **Deutschen Meisterschaften**, das Finale fand am 18.April in München statt, auszahlen. Denn die  Sieger (vom Fliegengewicht aufwärts):** Hans Freistadt aus Ludwigshafen,​ Horst Rascher aus Ulm, Manfred Maehs aus Berlin, Wolfgang Schmidt aus Mainz, Gerhard Dieter II aus Berlin, Dieter Kottysch aus  Hamburg, Paul Hogh aus Stuttgartt, Emil Schulz aus Kaiserslautern,​ Peter Gerber aus Bremen und Jürgen Blin aus Hamburg, erhielten den Olympiapass**. Auch der Finalpartner war in die weitere Förderung einbezogen. Hinzu kamen noch Budde, Puzicka, H.-H. Dieter, Krenz und Huber.
  
 In den Ausscheidungskämpfen zwischen dem DABV und dem DBV standen sich  die beiden Auswahlstaffeln gegenüber. In den Ausscheidungskämpfen zwischen dem DABV und dem DBV standen sich  die beiden Auswahlstaffeln gegenüber.
 Die Ergebnisse sahen wie folgt aus: (Sieger zuerst genannt- Kämpfer des DABV unterstrichen) Die Ergebnisse sahen wie folgt aus: (Sieger zuerst genannt- Kämpfer des DABV unterstrichen)
   Freistadt - John Babiasch - Rehberger   Freistadt - John Babiasch - Rehberger
-  Purwin - Rascher Poser - Geisler+  Purwin - Rascher Poser - Geisler
   Maehs - Dragalla Schulz - Labinschus   Maehs - Dragalla Schulz - Labinschus
-  Schmitt - Behrendt Kirsch - Zettier +  Schmitt - Behrendt Kirsch - Zettier
   Busse - Puzicha Winter - Dieter. G.   Busse - Puzicha Winter - Dieter. G.
-  Lehmann - Dieter III Guse - Kottysch+  Lehmann - Dieter III Guse - Kottysch
   Hogh - Bieber Reimers - Neidel   Hogh - Bieber Reimers - Neidel
-  Schulz - Wensierski Arnecke - Graf +  Schulz - Wensierski Arnecke - Graf 
-  Gerber - Anders Schlegel - Krenz+  Gerber - Anders Schlegel - Krenz
   Huber - Jüttner Blin - Degenhardt   Huber - Jüttner Blin - Degenhardt
 Als besonders stark schätzten die Trainer die Aktiven Poser, Schulz, Guse, Hogh und E. Schulz ein.  Als besonders stark schätzten die Trainer die Aktiven Poser, Schulz, Guse, Hogh und E. Schulz ein. 
-Bei der Olympiade in Tokio war der Name Schulz ​ zweimal unter den Medaillenträgern. Schulz, E. aus Kaiserslautern gewann ebenso wie Huber die Silbermedaille. Bronze ging an den DBV Boxer Schulz.+Bei der **Olympiade in Tokio** war der Name Schulz ​ zweimal unter den Medaillenträgern. ​**Schulz, E.** aus Kaiserslautern gewann ebenso wie** Huber** die **Silbermedaille****Bronze** ging an den **DBV Boxer** **Schulz.**
 In den drei offiziellen Länderkämpfen gegen Polen und Rumänien reichte es nicht zum Sieg. Dafür aber konnte der Länderkampf gegen England in Hannover mit 14:6 siegreich gestaltet werden. Trotz dieser Erfolge gab es  durch den Übertritt von 30 Amateuren ins Profilager einen empfindlichen Verlust, obwohl es nicht unbedingt Spitzenkräfte waren. In den drei offiziellen Länderkämpfen gegen Polen und Rumänien reichte es nicht zum Sieg. Dafür aber konnte der Länderkampf gegen England in Hannover mit 14:6 siegreich gestaltet werden. Trotz dieser Erfolge gab es  durch den Übertritt von 30 Amateuren ins Profilager einen empfindlichen Verlust, obwohl es nicht unbedingt Spitzenkräfte waren.
  
-Als Anfang Mai die Juniorenmeisterschaften begannen, bedeutete das für die Teilnehmer, ​  drei Kämpfe in vier Tagen durchzustehen. Bedingt durch die Vorbereitungen der Senioren waren keine Vertreter des Lehrkörpers des Boxverbandes zur Sichtung des Nachwuchses ​ anwesend. Es gewannen den Titel (ab Fliegengewicht):​ Steger, Meindl,​Gutt,​ Harner, Leuschner, Skricek, Graf, Prick, Mülter, Konietzki. ​ Zur Förderung ​ der Landesmeister gab es Vergleichskämpfe z. B. zwischen Hessen und Württemberg ( 5:15). Doch auch die Meister konnten ​ in der Auswahl gegen Polen mit dem 12:10 Sieg das gewachsene Leistungsvermögen nachweisen. Das war bemerkenswert. Vergleichen wir beispielsweise die Meisterschaft in Bremen. Für die Seniorenklasse gab es 44 Meldungen, dazu noch 13 in der Nachwuchsveranstaltung. In der Juniorenklasse ​ erfolgten 17, in der Jugend 13 und bei den Schülern nur acht Meldungen. Damit war ein breiter Leistungsaufbau,​ eine Pyramide mit vielen Kindern und Jugendlichen,​ weniger Junioren und der dann folgenden Spitze ​ bei den Männern, ​ nicht gegeben. Es waren jedoch immer die richtigen beim Boxsport geblieben, sonst hätten sich die Erfolge nicht eingestellt. So konnten bei den CISM Meisterschaften in Tunis, vom 21.04.-02.05.,​ acht Medaillen gewonnen werden. Den 1. Platz erkämpften Meyer, Schneider und Ruzika. Platz 2 ging an  Purner. Bronze gewannen Kannewurf, Brinkmeyer, Müller und Willems. Erfolgreich schnitten auch die drei Teilnehmer an der Britischen Polzeimeisterschaft ab. Alle errangen ​ Medaillen. Davon ging der 1. Platz an Ditze.+Als Anfang Mai die **Juniorenmeisterschaften** begannen, bedeutete das für die Teilnehmer, ​  drei Kämpfe in vier Tagen durchzustehen. Bedingt durch die Vorbereitungen der Senioren waren keine Vertreter des Lehrkörpers des Boxverbandes zur Sichtung des Nachwuchses ​ anwesend. Es gewannen den Titel (ab Fliegengewicht): ​**Steger, Meindl,​Gutt,​ Harner, Leuschner, Skricek, Graf, Prick, Mülter, Konietzki**. 
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 +Zur Förderung ​ der Landesmeister gab es Vergleichskämpfe z. B. zwischen Hessen und Württemberg ( 5:15). Doch auch die Meister konnten ​ in der Auswahl gegen Polen mit dem 12:10 Sieg das gewachsene Leistungsvermögen nachweisen. Das war bemerkenswert. Vergleichen wir beispielsweise die Meisterschaft in Bremen. Für die Seniorenklasse gab es 44 Meldungen, dazu noch 13 in der Nachwuchsveranstaltung. In der Juniorenklasse ​ erfolgten 17, in der Jugend 13 und bei den Schülern nur acht Meldungen. Damit war ein breiter Leistungsaufbau,​ eine Pyramide mit vielen Kindern und Jugendlichen,​ weniger Junioren und der dann folgenden Spitze ​ bei den Männern, ​ nicht gegeben. Es waren jedoch immer die richtigen beim Boxsport geblieben, sonst hätten sich die Erfolge nicht eingestellt. So konnten bei den **CISM** **Meisterschaften in Tunis**, vom 21.04.-02.05.,​ acht Medaillen gewonnen werden. Den **1. Platz** erkämpften** Meyer, Schneider und Ruzika. Platz 2 ging an  Purner. Bronze gewannen Kannewurf, Brinkmeyer,** **Müller und Willems.** Erfolgreich schnitten auch die drei Teilnehmer an der Britischen ​**Polzeimeisterschaft** ab. Alle errangen ​ Medaillen. Davon ging der **1. Platz an Ditze.**
    
 Diese Spitzenposition galt es bei der Polizeimeisterschaft in Wuppertal zu verteidigen. Diese Spitzenposition galt es bei der Polizeimeisterschaft in Wuppertal zu verteidigen.
 Die Studenten testeten ihr  Kraft bei den Vergleich der Unimannschaften von Hamburg und Münster (10:6) und der später folgenden Meisterschaft. In diesem Wettkampf gab es für Krückemeyer keinen ebenbürtigen Gegner, obwohl sonst die Kämpfe ausgeglichen verliefen. Die Studenten testeten ihr  Kraft bei den Vergleich der Unimannschaften von Hamburg und Münster (10:6) und der später folgenden Meisterschaft. In diesem Wettkampf gab es für Krückemeyer keinen ebenbürtigen Gegner, obwohl sonst die Kämpfe ausgeglichen verliefen.
  
-Viele ältere Boxsportler blieben dem Boxsport erhalten. Sie erhielten sich die Kampfkraft ​ indem sie sich den „neuen“ Methoden vom umfangreichen Läufen und dem Intervalltraining zu wandten. Dazu zählte ​ Fleuth ​ mit seinen 450 Kämpfen aus der Dülkener Staffel ebenso wie May mit 380 Kämpfen mit vielen Jahren in Spitzenpositionen. Das Boxen und die Kritik lebten immer von unterschiedlichen Leistungen. So ging im Kampf Peine gegen Rinteln (17:5) nur einer von elf Kämpfen über die Runden. ​+Viele ältere Boxsportler blieben dem Boxsport erhalten. Sie erhielten sich die Kampfkraft ​ indem sie sich den „neuen“ Methoden vom umfangreichen Läufen und dem Intervalltraining zu wandten. Dazu zählte ​ Fleuth ​ mit seinen 450 Kämpfen aus der Dülkener Staffel ebenso wie May mit 380 Kämpfen mit vielen Jahren in Spitzenpositionen. ​ 
 +Das Boxen und die Kritik lebten immer von unterschiedlichen Leistungen. So ging im Kampf Peine gegen Rinteln (17:5) nur einer von elf Kämpfen über die Runden. ​
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gs/w/1964.txt · Zuletzt geändert: 2012/09/24 13:21 (Externe Bearbeitung)

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