Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


gs:w:1963

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

gs:w:1963 [2010/11/16 22:12]
je
gs:w:1963 [2012/09/24 13:21] (aktuell)
Zeile 11: Zeile 11:
 Dieser kleinen Meisterschaft galt doch ein recht großes Interesse, denn unterschiedlich in den Landesverbänden sind 14 – 26 Prozent der Nachwuchsboxer Schüler der Real- und Oberschulen. Deshalb fand die  Werbung durch das Studentenboxen mit den veränderten Regeln für das Schülerboxen ​ in vielen Vereinen ​ großen Anklang ((Box-Sport/​6/​1963,​ S. 16)).  Dieser kleinen Meisterschaft galt doch ein recht großes Interesse, denn unterschiedlich in den Landesverbänden sind 14 – 26 Prozent der Nachwuchsboxer Schüler der Real- und Oberschulen. Deshalb fand die  Werbung durch das Studentenboxen mit den veränderten Regeln für das Schülerboxen ​ in vielen Vereinen ​ großen Anklang ((Box-Sport/​6/​1963,​ S. 16)). 
  
-Die Ende Mai stattfindenden Juniorenmeisterschaften in Berlin (26.05.-05.06.63) sahen neben den Siegern (Fliegen bis Schwergew.) Freistadt, Berlin, Fasing, Spitzenberg,​ Beier, Graf, Cibulski, Prick, Metzeit und Konietzki weitere Talente, die durch Heim- und Nachwuchstrainer gemeinsam geschult werden. Gleichzeitig waren die Nachwuchstrainer als Beobachter bei internationalen Wettkämpfen eingesetzt. ​+Die Ende Mai stattfindenden ​**Juniorenmeisterschaften** in Berlin (26.05.-05.06.63) sahen neben den Siegern (Fliegen bis Schwergew.) Freistadt, Berlin, Fasing, Spitzenberg,​ Beier, Graf, Cibulski, Prick, Metzeit und Konietzki weitere Talente, die durch Heim- und Nachwuchstrainer gemeinsam geschult werden. Gleichzeitig waren die Nachwuchstrainer als Beobachter bei internationalen Wettkämpfen eingesetzt. ​
  
 Der Kongress des DABV war im Box-Sport überschrieben:​ „Es bleibt alles beim alten“. Jedoch gab es viele Veränderungen in nationalen und internationalen Bereich, die sich noch nicht in den Dokumenten widerspiegelten. Der Kongress des DABV war im Box-Sport überschrieben:​ „Es bleibt alles beim alten“. Jedoch gab es viele Veränderungen in nationalen und internationalen Bereich, die sich noch nicht in den Dokumenten widerspiegelten.
  
-Bei der nationalen Meisterschaft der Senioren setzten sich durch: (Fliegen- bis Schwergewicht) Kruczik, Rascher, Budde, Schmitt, Dieter I, Dieter II,; Koch, Schulz, Schippers und Huber. Aus dem Kreis der Endkampfteilnehmer bereiteten sich für die Europameisterschaften Anfang Juni in Moskau ​ 20 Athleten unter der Leitung von Hess und Feldhus in Lehrgängen auf diese Wettkämpfe vor. Für die einzelnen Athleten entstanden individuell zugeschnittene Trainingspläne ((Box-Sport 11/1963, S. 11)). In Länderkämpfen gegen Tunesien und Holland wurden sie einem Test unterzogen, der zeigte, dass es  eine breite Spitze gibt. In der Einschätzung der Ausbildung ​ waren Rückstände gegenüber anderen Spitzenboxern in der Kraft und der Ausdauer zu verzeichnen ((Boxsport 20/1963, S. 15)).+Bei der nationalen ​**Meisterschaft der Senioren** setzten sich durch: (Fliegen- bis Schwergewicht) Kruczik, Rascher, Budde, Schmitt, Dieter I, Dieter II,; Koch, Schulz, Schippers und Huber. Aus dem Kreis der Endkampfteilnehmer bereiteten sich für die Europameisterschaften Anfang Juni in Moskau ​ 20 Athleten unter der Leitung von Hess und Feldhus in Lehrgängen auf diese Wettkämpfe vor. Für die einzelnen Athleten entstanden individuell zugeschnittene Trainingspläne ((Box-Sport 11/1963, S. 11)). In Länderkämpfen gegen Tunesien und Holland wurden sie einem Test unterzogen, der zeigte, dass es  eine breite Spitze gibt. In der Einschätzung der Ausbildung ​ waren Rückstände gegenüber anderen Spitzenboxern in der Kraft und der Ausdauer zu verzeichnen ((Boxsport 20/1963, S. 15)).
  
-Das zeigte sich bei  den Europameisterschaften in Moskau. ​ Zwei 3. Plätze durch G. Dieter und Schulze waren das Ergebnis. Deshalb verstärkte sich der Druck auf die Führungsspitze, ​ da die DDR eine bessere Wertung erkämpfte. Gleichzeitig werden 49 Boxer als Olympiakader berufen und eine  Kernmannschaft aufgestellt.+Das zeigte sich bei  den **Europameisterschaften** in Moskau.  ​**Zwei 3. Plätze** durch **G. Dieter** und** Schulze** waren das Ergebnis. Deshalb verstärkte sich der Druck auf die Führungsspitze, ​ da die DDR eine bessere Wertung erkämpfte. Gleichzeitig werden 49 Boxer als Olympiakader berufen und eine  Kernmannschaft aufgestellt.
  
 In Verbindung mit den Europameisterschaften in Moskau wurde Prof. Grebe beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten, die den Boxsport in der gesundheitlichen Betrachtung weiter „entschärfen“ ​ sollte. Vorschläge der sowjetischen Föderation lagen vor, die auf eine Verbesserung der ärztlichen Betreuung zielten, eine Fachausbildung der Trainer verlangte, Gewicht machen untersagte und eine Pausenverlängerung auf zwei  Minuten forderte. Doch auch Vorschläge für die Veränderung der Rundenzeiten,​ größere Handschuhe und das Tragen eines Kopfschutzes waren Untersuchungsgegenstand. Leider waren sich die Präsidiumsmitglieder noch nicht einig über die wissenschaftliche Begleitung des Boxsports und die daraus sich ableitenden Funktionen des Trainers ((24/1963 des Box-Sport, S. 13 )). In Verbindung mit den Europameisterschaften in Moskau wurde Prof. Grebe beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten, die den Boxsport in der gesundheitlichen Betrachtung weiter „entschärfen“ ​ sollte. Vorschläge der sowjetischen Föderation lagen vor, die auf eine Verbesserung der ärztlichen Betreuung zielten, eine Fachausbildung der Trainer verlangte, Gewicht machen untersagte und eine Pausenverlängerung auf zwei  Minuten forderte. Doch auch Vorschläge für die Veränderung der Rundenzeiten,​ größere Handschuhe und das Tragen eines Kopfschutzes waren Untersuchungsgegenstand. Leider waren sich die Präsidiumsmitglieder noch nicht einig über die wissenschaftliche Begleitung des Boxsports und die daraus sich ableitenden Funktionen des Trainers ((24/1963 des Box-Sport, S. 13 )).
gs/w/1963.txt · Zuletzt geändert: 2012/09/24 13:21 (Externe Bearbeitung)

Seiten-Werkzeuge