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gs:w:1962

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gs:w:1962 [2010/11/16 22:10]
je
gs:w:1962 [2012/09/24 13:21] (aktuell)
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 Anderseits hatten sich die Vertreter des Boxens auch gegen Presseaktionen zu wehren, die eine Schädlichkeit des Boxens für das Gehirn, aber auch Todesfälle heranzogen, um die Gefährlichkeit des Boxens zu belegen. Dass Boxen aber  nach einer Versicherungsuntersuchung an 16. Stelle in der Unfallstatistik lag ((Boxsport1962/​49,​ S. 14)), fand wenig Gehör. Das Mitteilungsblatt der Sporthilfe, „Sozialwart“ informierte die Leser im Heft 12/1962, dass von den 49 Todesfällen 1961 keiner auf den Boxsport entfiel. Aber auch die Schadensleistungen,​ die für Boxer entrichtet werden ​ mussten, waren mit 0,6 Prozent minimal im Vergleich mit den anderen Sportarten. Anderseits hatten sich die Vertreter des Boxens auch gegen Presseaktionen zu wehren, die eine Schädlichkeit des Boxens für das Gehirn, aber auch Todesfälle heranzogen, um die Gefährlichkeit des Boxens zu belegen. Dass Boxen aber  nach einer Versicherungsuntersuchung an 16. Stelle in der Unfallstatistik lag ((Boxsport1962/​49,​ S. 14)), fand wenig Gehör. Das Mitteilungsblatt der Sporthilfe, „Sozialwart“ informierte die Leser im Heft 12/1962, dass von den 49 Todesfällen 1961 keiner auf den Boxsport entfiel. Aber auch die Schadensleistungen,​ die für Boxer entrichtet werden ​ mussten, waren mit 0,6 Prozent minimal im Vergleich mit den anderen Sportarten.
  
-Den Wettkampfreigen der Meisterschaften eröffneten die Studenten mit den drei Vorrunden in unterschiedlichen Orten mit über 100 Meldungen. Wie in den vergangenen Jahren wurden die Vorrunden mit 12 Unzen-Handschuhen ausgetragen. ​ Die besten Boxer wurden nicht gesetzt. ​ Auch  der 3. Platz ist ebenfalls ausgeboxt worden. Den Titel Hochschulmeister errangen in Clausthal-Zellerfeld (Feder-Schwergewicht):​ Schneidewind,​ Malek-Afsali,​ Buxbaum, Hennemann, Glave, Krückemeyer,​ Edelmann und Evers.+Den Wettkampfreigen der Meisterschaften eröffneten die Studenten mit den drei Vorrunden in unterschiedlichen Orten mit über 100 Meldungen. Wie in den vergangenen Jahren wurden die Vorrunden mit 12 Unzen-Handschuhen ausgetragen. ​ Die besten Boxer wurden nicht gesetzt. ​ Auch  der 3. Platz ist ebenfalls ausgeboxt worden. Den Titel **Hochschulmeister** errangen in Clausthal-Zellerfeld (Feder-Schwergewicht):​ Schneidewind,​ Malek-Afsali,​ Buxbaum, Hennemann, Glave, Krückemeyer,​ Edelmann und Evers.
  
-Kiel war im  Juni 1962 der Austragungsort der Deutschen Juniorenmeisterschaften. Es gab recht eindeutige Finalkämpfe,​ die meistens mit 5:0 für die späteren Meister endeten. Vom  Fliegen- bis Schwergewicht sicherten sich den Titel: Freistadt, Werner, Spitzenberg,​ Flor, Maus, Millich, Gerber, Hinz, Donner und Dellas.  +Kiel war im  Juni 1962 der Austragungsort der Deutschen ​**Juniorenmeisterschaften**. Es gab recht eindeutige Finalkämpfe,​ die meistens mit 5:0 für die späteren Meister endeten. Vom  Fliegen- bis Schwergewicht sicherten sich den Titel: Freistadt, Werner, Spitzenberg,​ Flor, Maus, Millich, Gerber, Hinz, Donner und Dellas. ​
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-Zu den Deutschen Meisterschaften vom 28.05. - 2.6.1962 ​ in Iserlohn besetzten zehn Landesverbände alle Gewichtsklassen. Durch die DABV Trainer sollten alle Wettkämpfe beobachtet werden, um auch den manchmal recht unglücklichen Verlierern, die aber durchaus Talente sein konnten, durch intensivere Schulungen eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. So hoffte man, den Stamm der Kernmannschaft ​ um weitere 50 – 60 Boxer zu erweitern. Trotz der nicht günstigen Bedingungen im Festzelt gab es gegenüber dem Vorjahr eine Leistungssteigerung. Im Fliegengewicht konnte sich Titelverteidiger Geisler sicher gegen Friedrich behaupten. Eine Gewichtsklasse höher setzte sich Rascher ​ mit 5:0 gegen Müller durch. Federgewichtler Maehs, 1961 noch Meister der DDR und des DABV, erreichte durch eine Kraftleistung in der dritten Runde den Sieg.+
  
 +Zu den **Deutschen Meisterschaften** vom 28.05. - 2.6.1962 ​ in Iserlohn besetzten zehn Landesverbände alle Gewichtsklassen. Durch die DABV Trainer sollten alle Wettkämpfe beobachtet werden, um auch den manchmal recht unglücklichen Verlierern, die aber durchaus Talente sein konnten, durch intensivere Schulungen eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. So hoffte man, den Stamm der Kernmannschaft ​ um weitere 50 – 60 Boxer zu erweitern. Trotz der nicht günstigen Bedingungen im Festzelt gab es gegenüber dem Vorjahr eine Leistungssteigerung. Im Fliegengewicht konnte sich Titelverteidiger Geisler sicher gegen Friedrich behaupten. Eine Gewichtsklasse höher setzte sich Rascher ​ mit 5:0 gegen Müller durch. Federgewichtler Maehs, 1961 noch Meister der DDR und des DABV, erreichte durch eine Kraftleistung in der dritten Runde den Sieg.
 Der Mainzer Schmitt erkämpfte zum 2. Male den Titel. Eine Revanche schaffte der Berliner B. Dieter gegen Vorjahresmeister Mundt. Eine Gewichtsklasse höher sorgte H.-H. Dieter gegen Mück für den zweiten Berliner Erfolg. Nicht leicht hatten es es die Kampfrichter im Halbmittel um den Sieger Lagarden (gegen Heindl) zu ermitteln. Zum 3. Mal erkämpfte sich Mittelgewichtler ​ E.Schulz den Titel mit  5:0. Als Sieger stand nach der zweiten Runde  der Halbschwergew. Benedens fest. Mit einem 3:2 Urteil eroberte sich Regenauer im Kampf gegen Brandenburger ​ den Meistergürtel. Der Mainzer Schmitt erkämpfte zum 2. Male den Titel. Eine Revanche schaffte der Berliner B. Dieter gegen Vorjahresmeister Mundt. Eine Gewichtsklasse höher sorgte H.-H. Dieter gegen Mück für den zweiten Berliner Erfolg. Nicht leicht hatten es es die Kampfrichter im Halbmittel um den Sieger Lagarden (gegen Heindl) zu ermitteln. Zum 3. Mal erkämpfte sich Mittelgewichtler ​ E.Schulz den Titel mit  5:0. Als Sieger stand nach der zweiten Runde  der Halbschwergew. Benedens fest. Mit einem 3:2 Urteil eroberte sich Regenauer im Kampf gegen Brandenburger ​ den Meistergürtel.
  
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 Neben der Nationalmannschaft ​ waren  viele Vereine bemüht, internationale Starts zu organisieren. Die Württemberger hatten eine Länderauswahl ​ mit drei Starts gegen Irland aufgeboten, mussten sich aber immer mit ein oder zwei Punkten geschlagen geben. Die Rosenheimer gewannen Radniki Belgrad für zwei Starts, die 10:10 und 9:9 endeten. Neben der Nationalmannschaft ​ waren  viele Vereine bemüht, internationale Starts zu organisieren. Die Württemberger hatten eine Länderauswahl ​ mit drei Starts gegen Irland aufgeboten, mussten sich aber immer mit ein oder zwei Punkten geschlagen geben. Die Rosenheimer gewannen Radniki Belgrad für zwei Starts, die 10:10 und 9:9 endeten.
  
-Die  Mannschaften der Bundeswehr kämpften erfolgreich. In Paris starteten die Vertreter der Luftwaffenboxer,​ die dann bei den folgenden Kämpfen in London mit Hillmann, Mück und Abramzik die Sieger im General-Nordstad-Pokal stellten. Gab es doch bereits vorher Vergleiche zwischen Heer und Luftwaffe(16:​4) und die Panzergrenadiere aus Wetzlar schlugen ​ den Box-Klub Zürich mit 14:6.+Die  Mannschaften der Bundeswehr kämpften erfolgreich. In Paris starteten die Vertreter der **Luftwaffenboxer**, die dann bei den folgenden Kämpfen in London mit Hillmann, Mück und Abramzik die Sieger im General-Nordstad-Pokal stellten. Gab es doch bereits vorher Vergleiche zwischen Heer und Luftwaffe(16:​4) und die Panzergrenadiere aus Wetzlar schlugen ​ den Box-Klub Zürich mit 14:6.
 Über Wettkämpfe innerhalb Deutschlands gab es keine Berichte im Boxsport. Für den DDR-Sport hatte sich der Begriff Zone und Zonensportler durchgesetzt. Über Wettkämpfe innerhalb Deutschlands gab es keine Berichte im Boxsport. Für den DDR-Sport hatte sich der Begriff Zone und Zonensportler durchgesetzt.
  
gs/w/1962.txt · Zuletzt geändert: 2012/09/24 13:21 (Externe Bearbeitung)

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