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gs:o:1970

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gs:o:1970 [2010/11/17 19:14]
je
gs:o:1970 [2012/09/24 13:20] (aktuell)
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 Der Jahresablauf im Boxsport spiegelte die Schwerpunkte wider, die der DDR-Verband im Rahmen der Sportpolitik übernommen hatte. Denn die nationale Entwicklung sollte sich auch in den Erfolgen des Sports zeigen. Das erforderte den Weg der Jugendförderung fortzusetzen. Die Meisterschaften der Schüler ab dem 10. Lebensjahr, der Jugend- und Juniorenmeisterschaften und die Mannschaftskämpfe im Rahmen des Pionier- und FDJ-Pokals waren ein fester Bestandteil des Wettkampfkalenders. Für die Junioren gab es eine eigene Liga in zwei Staffeln, die in Turnierform den Mannschaftsmeister ermittelten. Der Jahresablauf im Boxsport spiegelte die Schwerpunkte wider, die der DDR-Verband im Rahmen der Sportpolitik übernommen hatte. Denn die nationale Entwicklung sollte sich auch in den Erfolgen des Sports zeigen. Das erforderte den Weg der Jugendförderung fortzusetzen. Die Meisterschaften der Schüler ab dem 10. Lebensjahr, der Jugend- und Juniorenmeisterschaften und die Mannschaftskämpfe im Rahmen des Pionier- und FDJ-Pokals waren ein fester Bestandteil des Wettkampfkalenders. Für die Junioren gab es eine eigene Liga in zwei Staffeln, die in Turnierform den Mannschaftsmeister ermittelten.
  
-Auch die Werbung für den Boxsport ging trotz der Erfolge weiter. Um die Attraktivität des Boxsports für die Schüler zu erhöhen, stellten sich bekannte Sportler wie Guse und Labahn als Übungsleiter für die Schulsportgemeinschaften zur Verfügung ((Boxring 1970, Nr. 6, S. 7)). Viele Namen tauchten bei diesen Meisterschaften auf, die im späteren Boxsport in den Club- und Nationalmannschaften für Spitzenleistungen sorgten. So der Jugendliche Straßburg von SC Chemie Halle, die Junioren Zornow und Ketelhut aus Schwerin, aber auch Käsebier von Dynamo Schönebeck. Sie sollten zu dem Ideal des Boxer heran-gebildet ​werden, der den intelligenten aber auch hart fightenden Techniker darstellt, der im Kampf mitdenkt.+Auch die Werbung für den Boxsport ging trotz der Erfolge weiter. Um die Attraktivität des Boxsports für die Schüler zu erhöhen, stellten sich bekannte Sportler wie Guse und Labahn als Übungsleiter für die Schulsportgemeinschaften zur Verfügung ((Boxring 1970, Nr. 6, S. 7)). Viele Namen tauchten bei diesen Meisterschaften auf, die im späteren Boxsport in den Club- und Nationalmannschaften für Spitzenleistungen sorgten. So der Jugendliche Straßburg von SC Chemie Halle, die Junioren Zornow und Ketelhut aus Schwerin, aber auch Käsebier von Dynamo Schönebeck. Sie sollten zu dem Ideal des Boxer herangebildet ​werden, der den intelligenten aber auch hart fightenden Techniker darstellt, der im Kampf mitdenkt.
  
 Für Athleten, die zum Nachwuchs für Spitzenleistungen zählten, waren internationale Vergleiche zur Standortbestimmung notwendig. Mit dem Messeboxturnier in Leipzig begann der sich langsam aufbauende jährliche Turnierrhythmus. Als technisch bester Boxer konnte Ulrich Beyer ausgezeichnet werden. Bein Honved-Boxturnier in Budapest gewannen die neun DDR-Boxer sechs Medallien. Davon drei Mal den 1. Platz durch Grabbe, Beyer und Schlegel ((Boxring 1970,Nr.8, S. 3)).  Für Athleten, die zum Nachwuchs für Spitzenleistungen zählten, waren internationale Vergleiche zur Standortbestimmung notwendig. Mit dem Messeboxturnier in Leipzig begann der sich langsam aufbauende jährliche Turnierrhythmus. Als technisch bester Boxer konnte Ulrich Beyer ausgezeichnet werden. Bein Honved-Boxturnier in Budapest gewannen die neun DDR-Boxer sechs Medallien. Davon drei Mal den 1. Platz durch Grabbe, Beyer und Schlegel ((Boxring 1970,Nr.8, S. 3)). 
gs/o/1970.txt · Zuletzt geändert: 2012/09/24 13:20 (Externe Bearbeitung)

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