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gs:o:1969

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gs:o:1969 [2010/11/21 20:32]
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gs:o:1969 [2012/09/24 13:20] (aktuell)
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 ===== 1969 - Förderung des Boxsports ===== ===== 1969 - Förderung des Boxsports =====
  
-Der Leistungssport erhielt mit der Empfehlung vom Politbüro der SED an den DTSB zur Neugliederung des Leistungssports in der DDR die entscheidende Linie für den konzentrierten Einsatz der vorhandenen Mittel auf medaillenträchtige Sportarten bei Olympia. In deren Folge sind einige Sportarten aus der Förderung herausgefallen und die damit frei werdenden Ressourcen konnten ausgewählte Sportarten erhalten. Auch der Boxsport erhielt diese Förderung. Verbunden damit gab es vielfältige Aktivitäten innerhalb des Verbandes. Die Ärztekommission des Verbandes registrierte über mehrere Jahre die Verletzungen durch den Boxsport. Sie stellten folgende Rangfolge bei den Verletzungen fest: 1. Verstauchungen,​ 2. Prellungen und 3. Muskel oder Bänderschäden. Darüber hinaus widmete man sich auch dem Problem des „Gewichtmachens“,​ denn nicht jede Mannschaft hatte alle Gewichtsklassen besetzt. Und dann hieß es für die Sportler „Abtrainieren“ oder in einer höheren Gewichtsklasse boxen. Das wurde abgelehnt, aber zu einer festen Regelung ist es nie gekommen. Vielleicht sollten die Ernährungshinweisen in der Boxzeitung dieses Problem entschärfen. Für die Niveausteigerung besonders in den Anfängerbereiche ist das Vorboxen, eine Demonstration der Kampffertigkeiten,​ eine Pflicht. Nur für Eingeweihte war die Arbeit mit den Leistungsklassen und der Vergabe von Punkten bei Sieg oder Niederlage sichtbar. Sie war als Wettbewerb konzipiert, aber hatte keine für den Zuschauer und den Sportler selbst erkennbare Auswirkung.+Der Leistungssport erhielt mit der Empfehlung vom Politbüro der SED an den DTSB zur Neugliederung des Leistungssports in der DDR die entscheidende Linie für den konzentrierten Einsatz der vorhandenen Mittel auf medaillenträchtige Sportarten bei Olympia. In deren Folge sind einige Sportarten aus der Förderung herausgefallen und die damit frei werdenden Ressourcen konnten ausgewählte Sportarten erhalten. Auch der Boxsport erhielt diese Förderung. 
 +Verbunden damit gab es vielfältige Aktivitäten innerhalb des Verbandes. Die Ärztekommission des Verbandes registrierte über mehrere Jahre die Verletzungen durch den Boxsport. Sie stellten folgende Rangfolge bei den Verletzungen fest: 1. Verstauchungen,​ 2. Prellungen und 3. Muskel oder Bänderschäden. Darüber hinaus widmete man sich auch dem Problem des „Gewichtmachens“,​ denn nicht jede Mannschaft hatte alle Gewichtsklassen besetzt. Und dann hieß es für die Sportler „Abtrainieren“ oder in einer höheren Gewichtsklasse boxen. Das wurde abgelehnt, aber zu einer festen Regelung ist es nie gekommen. Vielleicht sollten die Ernährungshinweisen in der Boxzeitung dieses Problem entschärfen. Für die Niveausteigerung besonders in den Anfängerbereiche ist das Vorboxen, eine Demonstration der Kampffertigkeiten,​ eine Pflicht. Nur für Eingeweihte war die Arbeit mit den Leistungsklassen und der Vergabe von Punkten bei Sieg oder Niederlage sichtbar. Sie war als Wettbewerb konzipiert, aber hatte keine für den Zuschauer und den Sportler selbst erkennbare Auswirkung.
  
 Der Europameisterschaft in Rom und den internationalen Turnierbesuchen galt die besondere Aufmerksamkeit im internationalen Rahmen. Für die Sportler bis zum 18. Lebensjahr waren es die Wettkämpfe des Turn-und Sportfestes in Leipzig. Doch auch kleinere Turniere und Wettkämpfe der Mannschaften und Kampfgemeinschaften breiten sich wieder mehr aus. Der Europameisterschaft in Rom und den internationalen Turnierbesuchen galt die besondere Aufmerksamkeit im internationalen Rahmen. Für die Sportler bis zum 18. Lebensjahr waren es die Wettkämpfe des Turn-und Sportfestes in Leipzig. Doch auch kleinere Turniere und Wettkämpfe der Mannschaften und Kampfgemeinschaften breiten sich wieder mehr aus.
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 In mehreren internen und internationalen Vergleichen konnten die Meister dann nachweisen, dass sie die besten in ihrer Gewichtsklasse waren und auch international Siegeschancen hatten. Das bewies bei der Europameisterschaft in Bukarest nur Schlegel mit einem 3. Platz. Es war das schlechteste Ergebnis bei Europameisterschaften der vergangenen zehn Jahre. Kurze Zeit nach der Rückkehr zum Trainingsbetrieb und der Suche nach den Ursachen erfolgten mehrere Veränderungen im Trainings- und Leitungsbereich. Sichtbar war es in der Neubesetzung des Generalsekretärs und des Verbandstrainers. ​ In mehreren internen und internationalen Vergleichen konnten die Meister dann nachweisen, dass sie die besten in ihrer Gewichtsklasse waren und auch international Siegeschancen hatten. Das bewies bei der Europameisterschaft in Bukarest nur Schlegel mit einem 3. Platz. Es war das schlechteste Ergebnis bei Europameisterschaften der vergangenen zehn Jahre. Kurze Zeit nach der Rückkehr zum Trainingsbetrieb und der Suche nach den Ursachen erfolgten mehrere Veränderungen im Trainings- und Leitungsbereich. Sichtbar war es in der Neubesetzung des Generalsekretärs und des Verbandstrainers. ​
-Diese Erfolge setzten wieder bei den Wettkämpfen zur Sommerspartakiade der befreundeten Armee ein. Dort siegten Beier und Wolke. Silber erkämpften Engelmeier, Fambach und Limant. Ebenso erfolgreich verlief des Gewichtsklassenturnier in Wien, mit den Siegen von Wagner, Maier und Bollow (Bester Techniker).+Die Erfolge setzten wieder bei den Wettkämpfen zur Sommerspartakiade der befreundeten Armee ein. Dort siegten Beier und Wolke. Silber erkämpften Engelmeier, Fambach und Limant. Ebenso erfolgreich verlief des Gewichtsklassenturnier in Wien, mit den Siegen von Wagner, Maier und Bollow (Bester Techniker).
  
 In den Länderkämpfen wurden Gegner gesucht, die sich gut in die allgemeine Vorbereitung ein passen ließen und noch keine absoluten Spitzenleistungen verlangten. Dazu zählten die Länderkampfsiege gegen Finnland (18:2 und 10:8) und der Wettkampf gegen Schottland (16:4). Trotz der Siege war die Verbandsleitung nicht mit den Erfolgen zufrieden, da sich die Überlegenheit in technisch-taktischen Belangen nicht in eindeutigen Erfolgen manifestierte. In den Länderkämpfen wurden Gegner gesucht, die sich gut in die allgemeine Vorbereitung ein passen ließen und noch keine absoluten Spitzenleistungen verlangten. Dazu zählten die Länderkampfsiege gegen Finnland (18:2 und 10:8) und der Wettkampf gegen Schottland (16:4). Trotz der Siege war die Verbandsleitung nicht mit den Erfolgen zufrieden, da sich die Überlegenheit in technisch-taktischen Belangen nicht in eindeutigen Erfolgen manifestierte.
  
 Die Starter von 20 Jahren und jünger, die beim V. Turnier in Lodz antraten, hatten internationale Spitzengegner. Dennoch gab es gut Ergebnisse. Es siegten Fliegengewichtler Warnke und der Halbschwere Sachse. Weitere Medaillen sicherten Thurau (2. Platz) und Halbfliegengewichtler Haring (3. Platz). Die Starter von 20 Jahren und jünger, die beim V. Turnier in Lodz antraten, hatten internationale Spitzengegner. Dennoch gab es gut Ergebnisse. Es siegten Fliegengewichtler Warnke und der Halbschwere Sachse. Weitere Medaillen sicherten Thurau (2. Platz) und Halbfliegengewichtler Haring (3. Platz).
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 Die Junioren kürten folgende Meister (ab Papier C):Haring, Langer, Urban, Weidner, Voigt, Roth, Spilski, Heimann, Zimpelt, Sachse, Findeisen. Bereits im Länderkampf gegen Polen konnten sie ihre Stärke demonstrieren. Sie siegten mit 14:8. Weitere Meisterschaften gab es in der Sportvereinigung Dynamo und der NVA. Die Junioren kürten folgende Meister (ab Papier C):Haring, Langer, Urban, Weidner, Voigt, Roth, Spilski, Heimann, Zimpelt, Sachse, Findeisen. Bereits im Länderkampf gegen Polen konnten sie ihre Stärke demonstrieren. Sie siegten mit 14:8. Weitere Meisterschaften gab es in der Sportvereinigung Dynamo und der NVA.
  
gs/o/1969.txt · Zuletzt geändert: 2012/09/24 13:20 (Externe Bearbeitung)

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