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gs:o:1955

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gs:o:1955 [2010/11/16 14:07]
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gs:o:1955 [2012/09/24 13:20] (aktuell)
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 Das Boxjahr umfasste unterschiedliche Höhepunkte. Sie reichten von den Einzel- Meisterschaften der Sportgemeinschaften über die Mannschaftsmeisterschaft,​ die internationalen Wettkämpfe bis hin zu den Europameisterschaften in Berlin. ​ Das Boxjahr umfasste unterschiedliche Höhepunkte. Sie reichten von den Einzel- Meisterschaften der Sportgemeinschaften über die Mannschaftsmeisterschaft,​ die internationalen Wettkämpfe bis hin zu den Europameisterschaften in Berlin. ​
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 Bereits im Januar machte der Vorsitzende der Sektion Boxen Herr Langheinrich ( Boxring 2, 1955, S.4f) auf die vielseitigen Aufgabenstellungen im Fachorgan Boxring aufmerksam. Die beiden Zielrichtungen,​ die Förderung der weiteren Leistungsentwicklung und die Verbreiterung der Boxbasis bildeten die Schwerpunkte der Aktivitäten,​ die im Verlauf des Jahres noch mehrmals auf regionaler Ebene beraten, geprüft und gefördert wurden. Eingepasst in dieses Konzept war auch die Gestaltung der Mannschaftsmeisterschaft,​ die eine große Publikumswirkung hatte. Um diese zu vergrößern,​ kam es zur Bildung von zwei Staffeln, deren Sieger dann die Meisterschaft ausboxten. Aber in der Heimstaffel mussten acht Kämpfer aus den eigenen Reihen kommen und nur der „Rest“ durfte aus anderen Staffeln ausgeborgt sein. Damit war die zielgerichtete Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt dieser Meisterschaft gerückt. Da gleichzeitig am Aufbau des Kinderboxens in Zusammenarbeit von Sportgemeinschaft,​ Schule und Elternhaus gearbeitet werden konnte, wurde hier ein Förderprogramm geboren, das auf der anderen Seite auch einen weiteren Ausbau der neu entstandenen Sportklubs und damit der speziellen Leistungsförderung diente. Die differenzierte Leistungsanforderung sah für die BSGen vor, sich bei den nationalen Wettkämpfen zu platzieren. Für die Sportklubs galten internationale Zielstellungen. Das war ein Konzept für die Zukunft, denn die Leistungsunterschiede waren überall sehr groß. So endete das Wettkampfergebnis zwischen Dynamo Berlin gegen Wismut Gera 19: 1. Hier zeigte sich, dass eine Leistungsbreite fehlte. Waren auch die ersten Starts für die Mannschaften der DDR erfolgreich (Hallenser Auswahl in Bayern 13 : 7 und 17 : 3 ; Berliner Auswahl – Niederösterreich 18 : 2, aber auch der Sieg gegen Finnlands erste Garnitur mit 14 : 6 ein gutes Zeichen), folgte die genaue Standortbestimmung doch erst bei den Europameisterschaften. Vertreten waren die Boxer der DDR durch: Behrend, Büchner, Sahm, Liwowski, Johann Kaczerowski,​ Josef Kaczerowski,​ Rolf Caroli, Peters, Nitschke und Stubnick. Hier konnten sich die DDR-Boxer nicht durchsetzen. Der in 31 internationalen Kämpfen nur einmal geschlagene Nitschke erreichte nicht das Ziel eines Europameisters. Seine Leistung, der Ehrenplatz, wurde in der Sportpresse nicht genügend gewürdigt. Dagegen galt der 3.Platz von Behrend und Caroli als gutes Ergebnis. In der Auswertung dieses Wettkampfes konnte die konditionelle Leistungsfähigkeit und die Einsatzbereitschaft bei fast allen gelobt werden, jedoch reichten die internationalen Erfahrungen nicht aus und das technische Repertoire war noch zu begrenzt. Bereits im Januar machte der Vorsitzende der Sektion Boxen Herr Langheinrich ( Boxring 2, 1955, S.4f) auf die vielseitigen Aufgabenstellungen im Fachorgan Boxring aufmerksam. Die beiden Zielrichtungen,​ die Förderung der weiteren Leistungsentwicklung und die Verbreiterung der Boxbasis bildeten die Schwerpunkte der Aktivitäten,​ die im Verlauf des Jahres noch mehrmals auf regionaler Ebene beraten, geprüft und gefördert wurden. Eingepasst in dieses Konzept war auch die Gestaltung der Mannschaftsmeisterschaft,​ die eine große Publikumswirkung hatte. Um diese zu vergrößern,​ kam es zur Bildung von zwei Staffeln, deren Sieger dann die Meisterschaft ausboxten. Aber in der Heimstaffel mussten acht Kämpfer aus den eigenen Reihen kommen und nur der „Rest“ durfte aus anderen Staffeln ausgeborgt sein. Damit war die zielgerichtete Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt dieser Meisterschaft gerückt. Da gleichzeitig am Aufbau des Kinderboxens in Zusammenarbeit von Sportgemeinschaft,​ Schule und Elternhaus gearbeitet werden konnte, wurde hier ein Förderprogramm geboren, das auf der anderen Seite auch einen weiteren Ausbau der neu entstandenen Sportklubs und damit der speziellen Leistungsförderung diente. Die differenzierte Leistungsanforderung sah für die BSGen vor, sich bei den nationalen Wettkämpfen zu platzieren. Für die Sportklubs galten internationale Zielstellungen. Das war ein Konzept für die Zukunft, denn die Leistungsunterschiede waren überall sehr groß. So endete das Wettkampfergebnis zwischen Dynamo Berlin gegen Wismut Gera 19: 1. Hier zeigte sich, dass eine Leistungsbreite fehlte. Waren auch die ersten Starts für die Mannschaften der DDR erfolgreich (Hallenser Auswahl in Bayern 13 : 7 und 17 : 3 ; Berliner Auswahl – Niederösterreich 18 : 2, aber auch der Sieg gegen Finnlands erste Garnitur mit 14 : 6 ein gutes Zeichen), folgte die genaue Standortbestimmung doch erst bei den Europameisterschaften. Vertreten waren die Boxer der DDR durch: Behrend, Büchner, Sahm, Liwowski, Johann Kaczerowski,​ Josef Kaczerowski,​ Rolf Caroli, Peters, Nitschke und Stubnick. Hier konnten sich die DDR-Boxer nicht durchsetzen. Der in 31 internationalen Kämpfen nur einmal geschlagene Nitschke erreichte nicht das Ziel eines Europameisters. Seine Leistung, der Ehrenplatz, wurde in der Sportpresse nicht genügend gewürdigt. Dagegen galt der 3.Platz von Behrend und Caroli als gutes Ergebnis. In der Auswertung dieses Wettkampfes konnte die konditionelle Leistungsfähigkeit und die Einsatzbereitschaft bei fast allen gelobt werden, jedoch reichten die internationalen Erfahrungen nicht aus und das technische Repertoire war noch zu begrenzt.
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 Weil die Mannschaft der DDR über unzureichende Auslandserfahrungen verfügte, war der Start bei den Weltfestspielen der Jugend und Studenten im August in Warschau nicht nur ein politischer,​ sondern auch ein sportlicher Höhepunkt. Die dabei antretenden 11 Mannschaften entsprachen fast den Nationalteams. Sehr gute Leistungen erreichten in diesem Turnier Kaczerowski und Schöne. Weil die Mannschaft der DDR über unzureichende Auslandserfahrungen verfügte, war der Start bei den Weltfestspielen der Jugend und Studenten im August in Warschau nicht nur ein politischer,​ sondern auch ein sportlicher Höhepunkt. Die dabei antretenden 11 Mannschaften entsprachen fast den Nationalteams. Sehr gute Leistungen erreichten in diesem Turnier Kaczerowski und Schöne.
  
-Die Meisterschaften begannen mit den Bestenermittlungen der Sportvereinigungen. Auch hier zeigte sich ein sehr unterschiedliches Bild. Waren die Sportler der SV Motor schon zahlenmäßig stark vertreten, um in der Messehalle in Leipzig über mehrere Tage die Besten zu ermitteln, konnte die SV Einheit dieses Niveau nicht bieten. Aus 15 Gemeinschaften kamen 52 Aktive zur Bestenermittlung. Dabei stellte zum Beispiel die BSG Einheit Wanzleben auch Sportler in den Ring, die für eine Meisterschaft noch nicht genügend ausgebildet waren (Boxring 20/1955, S.6/​7). ​+Die Meisterschaften begannen mit den Bestenermittlungen der Sportvereinigungen. Auch hier zeigte sich ein sehr unterschiedliches Bild. Waren die Sportler der SV Motor schon zahlenmäßig stark vertreten, um in der Messehalle in Leipzig über mehrere Tage die Besten zu ermitteln, konnte die SV Einheit dieses Niveau nicht bieten. Aus 15 Gemeinschaften kamen 52 Aktive zur Bestenermittlung. Dabei stellte zum Beispiel die BSG Einheit Wanzleben auch Sportler in den Ring, die für eine Meisterschaft noch nicht genügend ausgebildet waren ((Boxring 20/1955, S.6/7)).  
 Von den 180 möglichen Startern zur Landesmeisterschaft waren nicht alle 10 Gewichtsklassen gleichmäßig besetzten. So fehlten einige im Fliegen- und im Schwergewicht. Von den 180 möglichen Startern zur Landesmeisterschaft waren nicht alle 10 Gewichtsklassen gleichmäßig besetzten. So fehlten einige im Fliegen- und im Schwergewicht.
-Die vom Trainerrat für die Besten in der Gewichtsklasse gehaltenen Sportler wurden gesetzt, das heißt, sie erhielten solche Lose, die ein Aufeinandertreffen erst in der Vorschlussrunde ermöglichte. Die über 160 Aktiven kämpften in fünf Vorrunden und zwei Zwischenrunden um den Einzug ins Finale. Wen wundert es, das bei diesen Veranstaltungen die Zuschauer sich nicht ausreichend angesprochen fühlten. Doch das Niveau der sportlichen Wettkämpfe kommentierte der Mitarbeiter des „Kölner Boxsports“ Robert Biewer: „Diese Endkämpfe hatten Niveau“ (Boxsport 22/1955, S.7).+Die vom Trainerrat für die Besten in der Gewichtsklasse gehaltenen Sportler wurden gesetzt, das heißt, sie erhielten solche Lose, die ein Aufeinandertreffen erst in der Vorschlussrunde ermöglichte. Die über 160 Aktiven kämpften in fünf Vorrunden und zwei Zwischenrunden um den Einzug ins Finale. Wen wundert es, das bei diesen Veranstaltungen die Zuschauer sich nicht ausreichend angesprochen fühlten. Doch das Niveau der sportlichen Wettkämpfe kommentierte der Mitarbeiter des „Kölner Boxsports“ Robert Biewer: „Diese Endkämpfe hatten Niveau“ ​((Boxsport 22/1955, S.7)).
 Die Titel errangen: (Fliegen- bis Schwergewicht) Die Titel errangen: (Fliegen- bis Schwergewicht)
-Harry Schwer, Wolfgang Behrend, Harry Lempio, Wolfgang Labahn, Conrad Guthschmidt,​ Erich Posorski, Rolf Caroli, Jochen Pracht, Hans Robak, Ulrich Nitschke ​+  ​Harry Schwer, Wolfgang Behrend, Harry Lempio, Wolfgang Labahn, ​ 
 +  ​Conrad Guthschmidt,​ Erich Posorski, Rolf Caroli, Jochen Pracht, ​ 
 +  ​Hans Robak, Ulrich Nitschke ​
 Ursprünglich war vorgesehen, den 3. Platz auch auszuboxen. Doch bereits die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigten, dass nach einem langen Turnier einfach die Kraft fehlte, um dann noch Spitzenleistungen zu erreichen. ​ Ursprünglich war vorgesehen, den 3. Platz auch auszuboxen. Doch bereits die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigten, dass nach einem langen Turnier einfach die Kraft fehlte, um dann noch Spitzenleistungen zu erreichen. ​
-Zum gleichen Zeitpunkt fanden in Berlin die Juniorenmeisterschaften statt. Sie erreichten in der Demonstration des technischen Könnens nicht das Niveau des vergangenen Jahres (Boxring 22/1955, s. 10f). Dennoch sind viel Namen bereits bei den Junioren auf den vorderen Plätzen zu finden, die in späteren Jahren noch DDR- Boxgeschichte schrieben. Im Finale der Juniorenmeisterschaften standen sich gegenüber (Sieger zuerst genannt): 
  
-Fliegengew.:​ W.Schrader-BSGMotor Magdeb. ​        ​- G. Henning-Aktivist Aschersleben+Zum gleichen Zeitpunkt fanden in Berlin die Juniorenmeisterschaften statt. Sie erreichten in der Demonstration des technischen Könnens nicht das Niveau des vergangenen Jahres ((Boxring 22/1955, s. 10f)). Dennoch sind viel Namen bereits bei den Junioren auf den vorderen Plätzen zu finden, die in späteren Jahren noch DDR- Boxgeschichte schrieben. Im Finale der Juniorenmeisterschaften standen sich gegenüber (Sieger zuerst genannt): 
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 +  ​Fliegengew.:​ W.Schrader-BSGMotor Magdeb. - G. Henning-Aktivist Aschersleben
  23 Kämpfe 28 Kämpfe  23 Kämpfe 28 Kämpfe
-Bantamgew.: P.Fahrenkrug-Empor Naumburg          - H.Kästner- Dynamo+  ​Bantamgew.: P.Fahrenkrug-Empor Naumburg ​      - H.Kästner- Dynamo
  77 Kämpfe 67 Kämpfe  77 Kämpfe 67 Kämpfe
-Federgew.: H.Dombrowski-Dyn.Berlin          - B. Guse -Traktor Ermsleben+  ​Federgew.: H.Dombrowski-Dyn.Berlin         ​- B. Guse -Traktor Ermsleben
  31 Kämpfe 28 Kämpfe  31 Kämpfe 28 Kämpfe
-Leichtgew.: A. Paul- Motor .                   -      D.Anderschek Stahl Hdf. +  ​Leichtgew.: A. Paul- Motor .                  ​-      D.Anderschek Stahl Hdf. 
-                57 Kämpfe ​                                              60 Kämpfe + 57 Kämpfe ​                                              60 Kämpfe 
-Halbwgew.: H.Enke-Rotation Pößneck - A.Nakoinz-Motor Magdeburg+  Halbwgew.: H.Enke-Rotation Pößneck - A.Nakoinz-Motor Magdeburg
  27 Kämpfe 31 Kämpfe   27 Kämpfe 31 Kämpfe
- +  ​Weltergew.: G. Brummer-Stahl Brandenburg - R. Anders- Motor Limbach
-Weltergew.: G. Brummer-Stahl Brandenburg - R. Anders- Motor Limbach+
  15 Kämpfe 26 Kämpfe  15 Kämpfe 26 Kämpfe
- +  ​Halbmittelgew.:​ P.Latzke-Motor Dresden Nord - F. Ehrlich- Dyn. Wernigerode
-Halbmittelgew.:​ P.Latzke-Motor Dresden Nord - F. Ehrlich- Dyn. Wernigerode+
  26 Kämpfe 9 Kämpfe  26 Kämpfe 9 Kämpfe
- +  ​Mittelgew.: D. Huhndorf-Fortschr. Weißenfels - G. Kortstock-Rotation Berlin
-Mittelgew.: D. Huhndorf-Fortschr. Weißenfels - G. Kortstock-Rotation Berlin+
  56 Kämpfe 14 Kämpfe  56 Kämpfe 14 Kämpfe
- +  ​Halbschwergew.:​H.Baechler- Motor-Optim.Erfurt - M.Maley-Fortschr. Spremberg
-Halbschwergew.:​H.Baechler- Motor-Optim.Erfurt - M.Maley-Fortschr. Spremberg+
  25 Kämpfe 36 Kämpfe  25 Kämpfe 36 Kämpfe
- +  ​Schwergew..:​H.-J.Bauer-Einheit Haldesleben - H.Köhler-Stahl Hettstedt
-Schwergew..:​H.-J.Bauer-Einheit Haldesleben - H.Köhler-Stahl Hettstedt+
  23 Kämpfe 20 Kämpfe   23 Kämpfe 20 Kämpfe
  
-Es zeigte sich deutlich, dass die Junioren aus den unterschiedlichsten Sportgemeinschaften kommen, aber die führenden Klubs noch nicht den Boxnachwuchs besonders förderten. Noch war es trotz der Orientierung auf Jugendliche,​ die Leistungssteigerung und der Verbesserung der Rahmenbedingungen nicht gelungen, mehr gute Sportler in die Leistungszentren zu delegieren (Boxring 24/55, S. 4). Das konnte nur mit einer Verbesserung des Images der Sportler geschehen. Sie sollten Vorbild für die Jugend, für das Neue in der Gesellschaft und für das Streben nach Leistung sein. Gab es Verstöße, so wurden sie als negatives Beispiel veröffentlicht (Boxring 21/55, S. 8). Aktivitäten,​ die einer „geplanten“ Leistungssteigerung oder Perspektivplanung entgegenstanden,​ wurden in Schauprozessen wie gegen Leonhardt- Empor Magdeburg- eingedämmt.+Es zeigte sich deutlich, dass die Junioren aus den unterschiedlichsten Sportgemeinschaften kommen, aber die führenden Klubs noch nicht den Boxnachwuchs besonders förderten. Noch war es trotz der Orientierung auf Jugendliche,​ die Leistungssteigerung und der Verbesserung der Rahmenbedingungen nicht gelungen, mehr gute Sportler in die Leistungszentren zu delegieren ​((Boxring 24/55, S. 4)). Das konnte nur mit einer Verbesserung des Images der Sportler geschehen. Sie sollten Vorbild für die Jugend, für das Neue in der Gesellschaft und für das Streben nach Leistung sein. Gab es Verstöße, so wurden sie als negatives Beispiel veröffentlicht ​((Boxring 21/55, S. 8)). Aktivitäten,​ die einer „geplanten“ Leistungssteigerung oder Perspektivplanung entgegenstanden,​ wurden in Schauprozessen wie gegen Leonhardt- Empor Magdeburg- eingedämmt. 
 Gleichzeitig war die Sportführung bemüht, die sportlichen Kontakte zu westdeutschen Vereinen aufzubauen. So war es keine Sensation, wenn am Gesamtberliner Herbstturnier neben 140 West-Berliner Boxern auch 40 aus dem anderen Teil Berlins teilnahmen. Gleichzeitig war die Sportführung bemüht, die sportlichen Kontakte zu westdeutschen Vereinen aufzubauen. So war es keine Sensation, wenn am Gesamtberliner Herbstturnier neben 140 West-Berliner Boxern auch 40 aus dem anderen Teil Berlins teilnahmen.
-Aber das Jahr 1955 brachte eine Überraschung für die Boxsportfreunde. Denn das Fernsehen der DDR übertrug im dem ersten Sendungen aus dem Studio in Adlershof drei Boxkämpfe, so unter anderen den Kampf im Schwergewicht von Preuß – Empor Nord Berlin gegen Krüger -ZSK Dynamo.+ 
 +Aber das Jahr 1955 brachte eine Überraschung für die Boxsportfreunde. Denn das Fernsehen der DDR übertrug im dem ersten Sendungen aus dem Studio in Adlershof drei Boxkämpfe, so unter anderen den Kampf im Schwergewicht von Preuß – Empor Nord Berlin gegen Krüger - ZSK Dynamo. 
 Eine Leistungsschau mit einem Länderkampf der DDR-Nationalstaffel gegen Ungarn endete mit einer Niederlage von 6 : 14. Dagegen konnten Wettkämpfe gegen Gewerkschaftsstaffeln von Finnland und Schweden, die wie die DDR Mannschaft fast als Nationalstaffeln anzusehen waren, siegreich gestaltet werden. Eine Leistungsschau mit einem Länderkampf der DDR-Nationalstaffel gegen Ungarn endete mit einer Niederlage von 6 : 14. Dagegen konnten Wettkämpfe gegen Gewerkschaftsstaffeln von Finnland und Schweden, die wie die DDR Mannschaft fast als Nationalstaffeln anzusehen waren, siegreich gestaltet werden.
  
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gs/o/1955.txt · Zuletzt geändert: 2012/09/24 13:20 (Externe Bearbeitung)

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